Ach, weißt du, sagt D. ein wenig resigniert, als wir auf einen gerne verdrängten Aspekt des weiblichen Reifeprozesses zu sprechen kommen, da werde ich vermutlich eh keinen Unterschied bemerken. Mein ganzes Leben besteht aus Wechseljahren.
Leben
Deutschland!
Warum bist du fast immer ein geburtenarmes Land – nur dann nicht, wenn ich gerade im Wartezimmer meiner Gynäkologin sitze?
Zeitgefühl
Die Zeiträume werden größer.
Ein Jahr? Das war einmal ein schier unüberschaubarer Zeitrahmen. Völlig abwegig, sich am Anfang eines Jahres Gedanken über das nächste zu machen. Pläne reichten im Frühjahr kaum weiter als bis in den Sommer, und das galt keineswegs nur in unbeschwerten Zeiten. Ende der 90er war das Denken monatelang nur bis zur nächsten Woche zu ertragen, und schließlich, für Wochen, gerade mal bis zum nächsten Morgen.
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Le Blog c’est moi
Es stimmt – hier ist nicht viel los dieser Tage. Aber ich schwöre: Es gibt dafür mindestens eine Erklärung!
Wahre Größe
Als wir den Hund im Spätsommer 1988 zum ersten Mal sahen, waren wir entsetzt. Der lange Körper mit dem struppigen, staubfarbenen Fell stand auf vier spindeldürren Beinchen, der Schwanz drehte sich über ihrem Hinterteil kreisförmig in die Höhe, und aus dem weißen Gesicht schauten uns zwei riesige schwarze Augen an. Vor allem aber war sie so schrecklich… klein!
D. und ich, wir waren andere Kaliber gewohnt: Anka, Laika und auch Benny waren groß und kräftig gewesen – Hunde eben. Nun also dieses… diese… Chica. So hatte die in Spanien lebende Deutsche das Findelkind der Einfachheit halber gerufen, bevor sie ein neues Zuhause für sie suchte. Und wir, D. und ich, wir hatten am Telefon zugesagt, den Hund aufzunehmen. Ohne ihn je gesehen zu haben. Selber schuld.
Also, sie ist… ziemlich klein.
Nunja, sie ist ja auch noch ganz jung. Ein Jahr oder so.
Das heißt wohl, sie wächst nicht mehr?
Vermutlich nicht.
Wir seufzten und taten das einzig Mögliche: Wir breiteten die Arme aus und schlossen das merkwürdige Tier bedingungslos in unsere Herzen.
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Bescherung
Lauter liebe Menschen haben sich ein weiteres Jahr lang die Mühe gemacht, mich hier zu besuchen. Dankeschön – für eure Aufmerksamkeit, für eure Treue, für die vielen Worte, die hier hiergelassen habt, für unerwartete Geschenke und für freundschaftliche Botschaften auch außerhalb der Kommentarfunktion.
Ich hab hier was Selbstgemachtes für euch. Und ihr dürft es sogar schon auspacken:
Mo posaunt ein Weihnachtslied, das gerade noch rechtzeitig ausgeblendet wird
Mo posaunt ein Lied für Weihnachtsmuffel