Die fehlende Fürbitte

Herr, schenke den in Rom anwesenden Staatsoberhäuptern die Klugheit, die Botschaft von Millionen Menschen auf den Straßen der Ewigen Stadt zu verstehen: Sorgt für Frieden und eine soziale Welt.
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Trauer-Spiel

Das Foto zeigt aufgebrachte Menschen, die vor einem Hospiz in Florida Plakate hochhalten: „Lasst Terri Schiavo leben“, steht auf einem. Auf einem anderen wird gemutmaßt, Terris Ehemann Michael Schiavo habe Kinder mit einer anderen Frau, und sein Kampf um Sterbehilfe für die hirntote Terri habe mit diesem Umstand zu tun. In der Bildzeile nennt die Nachrichtenagentur die Demonstranten „Unterstützer von Terri Schiavo“.

Auf einem anderen Foto, das die Online-Ausgabe der FAZ verwendet, hat sich eine junge Frau ein rotes Pflaster auf den Mund geklebt. „Life“ steht darauf, und unter dem Bild: „Pro-Terri-Protestlerin“.

Zwei Fotos, zwei Bildunterschriften, die das ganze Dilemma um die seit 15 Jahren im Wachkoma liegende Terri Schiavo deutlich machen.
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Mittwoch geschlossen

Nun ist er da – B-Day, der Tag, an dem George Walker Bush und sein tausendköpfiges Gefolge unseren Vorzeige-Ballungsraum Rhein-Main heimsucht. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sorgt heute in dem Teil des Alten Europa, in dem ich zuhause bin, für, nunja, klitzekleine Ablaufänderungen.
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Auf Knopfdruck

Die NPD muss nur eine Falle aufstellen und alle tappen hinein wie die Blinden. … Politik hat in Deutschland keine Inhalte, sondern besteht aus purer Spiegelfechterei. Natürlich wollten die Neonazis genau die Hysterie-Spartakiade provozieren und damit demonstrieren, dass den Demokraten rein gar nichts einfällt außer zu lamentieren und kubikmeterweise heiße Luft zu verbreiten.
Spiegel online zitiert Wolfgang Bosbach, den stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Bundestagsfraktion. Der „sagte im NDR, die NPD habe mit ihren Reden ihr wahres Gesicht gezeigt, das eine Fratze ist.“ Wer hätte das gedacht! Jetzt erst zeigt die NPD, wer sie wirklich ist. Vorher hätte das niemand gemerkt, und schon gar nicht die CDU.

Der ganze Text von Burkhard Schröder bei haGalil.com