Ich hätte gewarnt sein müssen. Die Umstellung auf das CSS-Layout ging viel zu reibungslos vor sich – hier ein wenig floaten, dort ein wenig nachpolieren, und alle gängigen Browser schienen zufrieden. Komisch, dachte ich. Der IE soll doch bei CSS so überaus pienzig sein? Ist die Sache mit dem Box-Model vielleicht doch das, für das ich es anfangs hielt – eine Art Formel 1-Mannequin?
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Herdentrieb
1. Grab the nearest book.
2. Open the book to page 23.
3. Find the fifth sentence.
4. Post the text of the sentence in your journal along with these instructions.
„Ich habe die ca. 2 Millionen Quittungen, Belege und sonstiges Zeug der letzten drei Jahre über Schreibtisch, Tisch und Fußboden ausgebreitet,
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Karfreitag
J. hat immer geglaubt, das Richtige zu tun. Er war doch in diese Welt gesandt worden, um genau das zu tun, was er tat. J. war auserwählt. Auserwählt, durch seine Opferbereitschaft die Menschen zu befreien. Das war seine Bestimmung. So hatte ER es jedenfalls gesagt, als er J. hierher schickte. ER sprach die Wahrheit, denn ER hatte eine göttliche Mission. Oder nicht?
Aber J. ist ein Mensch, und J. hat Angst. Wird er es schaffen, diesen Leidensweg zu gehen? Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Und wenn ER nun irrt? Wenn dies nicht der richtige Weg ist, diese Menschen von ihren Sündern zu befreien?
Gerade, als J. die ersten Zweifel kommen, explodiert am Stadtrand von Falludscha eine Granate. Die Explosion reißt ihm beide Beine weg. John ist sofort tot. Er ist eines von zigtausenden Opfern einer vollendeten Mission. Für ein letztes Abendmahl hat es nicht mehr gereicht, an diesem Karfreitag im Jahre des Herrn 2004.
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Terroristische Vereinigung
.. beim abendlichen Erpressungsversuch.
Terror im Kopf
Wer weiß, irgendwann stolpern wir über die Trümmer unserer Welt und erinnern uns wehmütig daran, dass wir mal glaubten, die Praxisgebühr wäre etwas Schlimmes, sag ich heute früh zu Siebenstein. Der (Nachrichten-)Tag gestern hat mir doch mehr zugesetzt als ich dachte. Vielleicht sollte ich mir abgewöhnen, meine Nase in Drohbriefe zu stecken.
Es gelingt mir immer schlechter, solche Elaborate als Geschwätz von Verrückten abzutun, und zugleich glaube ich immer weniger daran, dass Globalisierung nur sozial gerecht organisiert werden müsste, um dem Terror in der Welt den Boden abzugraben. Die Bombenleger sind keine armen, benachteiligten Schweine. Es sind privilegierte, zum Teil wohlhabende junge Männer, die sich mittlerweile nicht mal mehr den Anschein von Rebellentum geben.
Sie töten. Einfach so.
Dass sich hier zu Lande viele ernsthaft einbilden, man würde dem islamischen Fundamentalismus entgegen treten, indem man harmlosen Lehrerinnen das Kopftuch verbietet, ist in Villen und Zelten von Algier bis Rabat vermutlich bereits zum Running Gag mutiert.
Nachtrag:
normale ordentliche Polizeiarbeit hat zur Aufklärung der Attentate vom 11. März geführt, keine Militäraktion oder eine Besetzung des Inlands durch die Armee, schreibt Ralf zu Recht. Es gibt sie durchaus, die richtige Antwort auf den Terror. Im Weißen Haus kennt man sie nur nicht.
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Aus dem Maileingang
PS: wenn jemand diese Mail als SPAM definiert, dann möge sie oder er sie einfach löschen, das ist jedenfalls einfacher, als mir eine Mail zu senden, und sich zu beschweren. Sie alle haben einmal Ihre Mail Adresse öffentlich ins Netz gestellt. Es ist eine Serienmail mit etwa 500 Adressaten, die diese Mail als Blindkopie bekommen haben.
beendet Susanne A. ihre Werbemail. Man sollte sie ihr 500fach um die Ohren hauen.
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