Raubtierkapitalismus? Klar, erlebe ich jeden Tag! Der Pfandautomat zum Beispiel. Schluckt zwar meine leeren Flaschen, rückt aber mein Geld nicht raus. Und keiner da, bei dem man sich beschweren könnte. Deshalb gibts ja den Automaten, diesen gefräßigen Tiger.
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Kultur und Medien
Der Visa-Ausschuss im Privatfernsehen…
… und worüber die Zuschauer per Telefonvoting wirklich abgestimmt haben.
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Zu viel Feinstaub am Himmel über Rom?
(Eil) Schwarzer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle: Die im Vatikan zum Konklave versammelten Kardinäle haben auch in den dritten und vierten Wahlgängen keinen neuen Papst gewählt.
Nachrichtenagentur ap um 17.52 Uhr
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(Eil) Rätsel über Rauch: In Rom steigt aus der Sixtinische Kapelle eine Rauchfahne. Die Farbe ist nicht genau erkennbar.
dpa um 17.53 Uhr
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Rauch über Sixtinischer Kapelle scheint sich weiß zu färben – kein Glockengeläut.
Reuters um 17.53 Uhr
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(EilEil ) Papst gewählt – weißer Rauch im Vatikan: Die Kardinäle in Rom haben einen neuen Papst gewählt. Zum Zeichen der Entscheidung stieg am Dienstag weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle.
dpa um 17.55 Uhr
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Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle stieg am Dienstagabend erneut schwarzer Rauch auf. Jedoch meldete Radio Vatikan, dass die Farbe des Rauchs schwer zu bestimmen sei.
ap um 17.58 Uhr
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Rauch über Sixtinischer Kapelle scheint sich weiß zu färben – kein Glockengeläut
Reuters um 18.05 Uhr
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(Blitz) Papst gewählt – Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz
ap um 18.07 Uhr
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Die Glocken des Peterdoms haben zu läuten begonnen. Damit ist die Wahl eines neuen Papstes bestätigt. Zehntausende auf dem Petersplatz reagieren mit stürmischem Beifall.
dpa um 18.07
Den Tod im Programm
Die machen nur ihren Job, hatte ich noch im November während einer hitzigen Diskussion mit Siebenstein argumentiert und damit die Armada von Presseleuten gemeint, die vor der Pariser Klinik Stellung bezogen hatte, in der der PLO-Chef lag. Vielleicht ist es die geballte Wucht von öffentlichem Sterben, die mich in den letzten Tagen an einem solchen Job eher (ver)zweifeln lässt.
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Trauer-Spiel
Das Foto zeigt aufgebrachte Menschen, die vor einem Hospiz in Florida Plakate hochhalten: „Lasst Terri Schiavo leben“, steht auf einem. Auf einem anderen wird gemutmaßt, Terris Ehemann Michael Schiavo habe Kinder mit einer anderen Frau, und sein Kampf um Sterbehilfe für die hirntote Terri habe mit diesem Umstand zu tun. In der Bildzeile nennt die Nachrichtenagentur die Demonstranten „Unterstützer von Terri Schiavo“.
Auf einem anderen Foto, das die Online-Ausgabe der FAZ verwendet, hat sich eine junge Frau ein rotes Pflaster auf den Mund geklebt. „Life“ steht darauf, und unter dem Bild: „Pro-Terri-Protestlerin“.
Zwei Fotos, zwei Bildunterschriften, die das ganze Dilemma um die seit 15 Jahren im Wachkoma liegende Terri Schiavo deutlich machen.
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„Keine unvorsichtigen Bewegungen am Fenster“
Nein, dies ist kein Beitrag zur Debatte „Blogs vs. etablierte Medien“ – aber Blogs lesen ist an einem Tag wie heute allemal spannender als die bemühten TV-Sondersendungsschleifen
(O-Ton im Öffentlich-Rechtlichen beim Eintreffen der Präsidentenmaschine heute morgen auf Rhein-Main: Vorne in der blauen Nase sitzt der Pilot.
Lest/schaut/hört lieber hier:
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