Linientreu durch Boston

Die Tea Party muss leider ausfallen. Im Bostoner Hafen ist weit und breit nichts zu sehen von den Schiffen, auf denen laut Reiseführer der historische Akt des Widerstands gegen die britische Krone nachgespielt wird (1773 verkleiden sich einige Bostoner Kolonisten als Indianer, stürmen Schiffe der East India Trading Company im Hafen und werfen mehrere hundert Kisten Tee ins Wasser, weil sie keine Steuern für das Mutterland jenseits des Atlantiks zahlen wollen – Startschuss für den Unabhängigkeitskrieg). „Closed for renovation“. Trotzig erwägen wir, in einem der naheliegenden Geschäfte einige Teebeutel zu erwerben, um sie mit dem Ruf „No taxation without representation!“ in die Massachusetts Bay zu schleudern, verwerfen dann aber nur den Gedanken.
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Reisefieber

Um eine Reise vorzubereiten, ist Google Maps ja ein recht brauchbares Werkzeug. Man kann Sehenswürdigkeiten und Adressen rasch finden und in eine eigene Karte eintragen, via Streetview schon mal einen Blick auf die Gegend werfen und Routen bequem planen. So weit, so gut – so lange man online ist.
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Angebissen

Vielleicht war das auch ein wenig der Nähe dieser beiden Ereignisse geschuldet, dass sich viele Texte über den Rücktritt von Steve Jobs lasen wie Nachrufe: Nach dem großartigen, unvergleichlichen Loriot verlieren wir nun auch noch den Apple-Gott! Aber Steve Jobs ist nicht gestorben, hoffentlich ist ihm noch ein langes Leben vergönnt, auch wenn sein Abschied vonm Chefposten anderes befürchten lässt.
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Neuzugang

Es gibt Zuwachs in der Familie: Die Kleine hat vier Pfoten, ein dreifarbiges Fell, zwei unwiderstehliche Kulleraugen und 28 nadelspitze Welpen-Milchzähne, die ich allesamt bereits persönlich kennenlernen durfte. Aber immerhin schläft sie inzwischen durch.

Japan Center (links), Maintower (Mitte)

Frankfurt 360 Grad

Interaktives Panorama: Aus 200 Metern Höhe lässt sich die Stadt, in der ich lebe, in alle Himmelsrichtungen gut überblicken. Der Kopfbahnhof, das Bankenviertel, dahinter am Horizont der Taunus; Anlagenring, Börse, Zeil und Zoo; die Altstadt mit Römerberg und Paulskirche; der Main, die Brücken nach dribbdebach, Sachsenhausen: Gestern war ich mal wieder oben auf dem Maintower und habe mich um die eigene Achse gedreht. Weiterlesen →

Mütter sind unsterblich

Sie mögen verstummen, sich rar machen, dich viele Nächte vergeblich nach ihnen rufen lassen – sie sind da. Sie halten ihre Versprechen. Sie bewegen sich unter einer Tarnkappe, und wie Siegfried, der Drachentöter, machen sie zur rechten Zeit Gebrauch von ihren überirdischen Kräften. Weiterlesen →