Ein buchstäblich gewichtiger Grund, nach Hause zurückzukehren, liegt gerade neben auf der TAASTSTAUR und streckt eigensinnig die krallenbewehrten Pfoten, während ich versuche, mit einer Hand zu tippen und zeitgleich die andere in das warme, erleichtert schnurrende Fellbündel zu vergraben. Ein paar Tage
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Leben
Das Leben macht uns stur
Anfangs sind wir noch eine weiche, formbare Masse, in der jeder, der zufällig des Weges kommt, seine Abdrücke hinterlassen kann. So tief mitunter, dass wir die Spuren zeitweiser Besiedelung auch nach Jahrzehnten nicht einzuebnen vermögen. Viele von uns werden mit der Zeit äußerlich glatt und rund gewaschen, wie ein Fels im Meer, an dem Ebbe und Flut abwechselnd zerren, und wir lernen Geschmeidigkeit, während wir innerlich versteinern. Doch, doch, wir haben ein großes Herz –
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Zeichensetzung
Jeder von uns braucht einen Leuchtturm. Wenn es das Leben gut mit dir meint, dann schenkt es dir einen. Er kann ein Fingerzeig sein, ein Leuchtfeuer, eine Kerze im Fenster – ein Zeichen, dass du fast zuhause bist. Er kann ein deutliches Wort zur rechten Zeit sein, oder ein Schweigen. Er kann ein Ziel sein, eine Vision, eine verrückte Idee. Er kann eine ans Bett gebrachte Tasse Kaffee am Morgen sein oder ein heißes Bad nach einem anstrengenden Tag. Oder einfach ein Blick, der dich wärmt.
Ich mag Leuchttürme. Ich habe zwei Dutzend im Regal, gleich neben dem Schiffsmodell und dem Globus. Und seit heute bin ich wieder um zehn Leuchttürme reicher. Sie kamen per Post – auf einer Karte, abgeschickt von einem lieben Menschen, der an mich gedacht hat.
Arbeitswelt
1. Was magst Du in Deinem Job?
Dass er mich grundsätzlich mit allen Themen in Berührung bringt, über die zu schreiben sich lohnt/lohnen würde. Wenn ich jetzt noch Zeit und Gelegenheit hätte, das auch zu tun…
Entdecke die Möglichkeiten
Ok, ok: Ein Schornsteinfeger macht nicht automatisch einen glücklichen Tag. Bei mir waren es heute morgen auf dem Weg zur Arbeit aber gleich zwei! :)
Und es funktioniert. Die ersten Spendenzusagen für diese Aktion sind eingetrudelt, und ich erwäge bereits, bei dem Lauf in einem T-Shirt anzutreten, das mit den Namenszügen meiner Sponsoren verziert ist.
Was noch? Die Fachhochschule Mainz will mich als Dozentin für einen Kurs im Rahmen der Webdesign-Weiterbildungsreihe engagieren. Hab sowas noch nie gemacht – also gleich mal zugesagt. Es bleibt spannend.
Bin ich das?
Nicht wirklich, oder? Dabei bietet der Portrait Illustration Maker (gefunden via Gerrit) ausreichend Möglichkeiten, um aus Augen, Mund, Gesichtsform, Haaren das eigene Phantombild zu erstellen.
Trotzdem erkenne ich mich nicht wieder. Kein Wunder, dass die Polizei damals, als wir als kleine Mädchen diesem bedauernswerten Exhibitionisten begegnet waren, mit unseren Beschreibungen nix anzufangen wusste.