Gegen den Strom

Die Philippinen machen es vor: Das Land will in den nächsten zehn Jahren den Anteil regenerativer Energien glatt verdoppeln. 2013 sollen 40 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen. „Auf ähnlich ehrgeizige Signale aus der EU warten wir bislang vergeblich“, kritisiert Jennifer Morgan, Delegationsleiterin des WWF auf der renewables 2004. Dabei sind sich die 250 Delegierten der 70 teilnehmenden Staaten in ihrem Ziel durchaus einig. Nur einer hat es wieder mal nicht begriffen.
Die renewables-Site bietet neben Konferenzdokumenten übrigens auch ein Video-Livestreaming aus den Sitzungen.
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Ähnlichkeiten sind rein zufällig.

Israel war mal ein Land mit sozialem Gewissen, mit Rechten für sozial Schwache und einem an europäischem Vorbild ausgerichteten Gesundheitswesen. Hohe Beiträge, hohe Leistungen. Noch immer zahlen Israelis hohe Beiträge für Krankenversicherung, nur haben sie nichts mehr davon. Heutzutage muß man für alles extra zahlen, schreibt Lila.
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Blauäugig

In Deutschland herrschen wieder einmal die Tabuzüchter im vermeintlichen Dienst der Aufklärung. Wäre es nicht vergeblich, müsste man ihnen raten, noch einmal John Stuart Mill zu lesen: „Wenn alle Menschen außer einem derselben Meinung wären und nur dieser einzige eine entgegengesetzte hätte, dann wäre die ganze Menschheit nicht mehr berechtigt, diesen einen mundtot zu machen“, schreibt Jacques Schuster in der Welt und geißelt die vermeintliche Sorglosigkeit gegenüber einem – ebenso vermeintlichen – Vernichtungsfeldzug, den radikale Islamisten gegen Deutschland zu führen trachten.
Diejenigen aber, die Schuster hierzulande als unterdrückte Minderheit ausmacht – Mahner, die als einzige das Ausmaß der Bedrohung zu erkennen vermögen, während sich die blauäugige Mehrheit an so unwesentliche Grundsätze wie ein Folterverbot klammert – haben im Weltgeschehen die Fäden in der Hand. Mit bloßem mundtot machen geben sie sich gar nicht erst ab. Das Ergebnis ist verheerend. Ein Erfolg, der ihnen recht gäbe, steht bislang aus.
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Reflexe

Laute Stimmen, rennende Uniformierte, ein merkwürdiger Geruch in der Luft – geradezu erschreckend wenig braucht es heutzutage, um in den meisten Köpfen unmittelbar den Gedanken an einen Terroranschlag zu wecken. An Bahnhöfen, Flughäfen, in Fußgängerzonen und Stadien – überall dort, wo die Menschenmenge zwangsläufig dichter wird, ist Angst zur ständigen Begleiterin geworden. Was wäre, wenn? Was wäre, wenn hier?
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