Ich suche eine neue Herausforderung als Online-/Digital-Redakteurin!

Update: Diese Online-Bewerbung ist nicht mehr aktuell. Ich bin beruflich derzeit genau am richtigen Platz. :)

Das bin ich: Monika Gemmer, Digitaljournalistin mit langjähriger Berufserfahrung. Foto: Renate Schildheuer

Das bin ich: Monika Gemmer, Digitaljournalistin mit langjähriger Berufserfahrung. Foto: Renate Schildheuer

Es ist Zeit für eine berufliche Veränderung: Ich suche eine neue Stelle als Online-/Digital-Redakteurin in einem (Medien-)unternehmen, einer Organisation, Einrichtung oder einem Verband. Mein künftiger Arbeitgeber gewinnt mit mir eine engagierte Mitarbeiterin mit langjähriger Erfahrung im digitalen Nachrichtengeschäft, Spaß an der Kommunikation mit Lesern und Kunden, kreativen Ideen, strategischem Denken, Teamfähigkeit und Organisationstalent. Neugierig geworden? Dann lesen Sie im Folgenden, wer ich bin, was ich kann und wie ich mir meine neue Tätigkeit vorstelle. Weiterlesen →

Lebenslauf, mal anders

Tabellarischer Lebenslauf? Langweilig, oder? Inzwischen gibt es einige digitale Werkzeuge, die dabei helfen, die Stationen des beruflichen Lebens ansehnlich aufzubereiten. Eines davon heißt ResumUp.

Der Lebenslauf besteht aus vier Bereichen. Oben stehen Basis-Informationen wie Name, Alter, Kontaktdaten sowie der aktuelle Beruf und ein Foto. Den Mittelpunkt bildet eine Zeitleiste, auf der sich Ausbildung, Berufserfahrung, Stellen und berufliche Ereignisse aneinanderreihen lassen. Darunter ist Platz für weitere Informationen, die Personalchefs interessieren: Besondere Fertigkeiten im Beruf, eine Selbsteinschätzung sozialer Kompetenzen und persönlicher Eigenschaften, Sprachkenntnisse und Hobbys. In der rechten Spalte schließlich kann man seine Vorstellungen vom neuen Job angeben: Gehaltsrahmen, gewünschte Arbeitszeit, Bereitschaft zum Umzug und dergleichen. Und natürlich, ob man derzeit „zu haben“ ist. Weiterlesen →

Karten-Visualisierung: Drei Tools im Test

Wenn es in Statistiken um Ländervergleiche geht, bietet sich oft eine Heatmap oder Choroplethenkarte zur besseren Verständlichkeit an – eine Gebietsstufenkarte, auf der die verschiedenen Länder oder Regionen je nach Wert unterschiedlich intensiv eingefärbt sind. Regionale Unterschiede oder auch mögliche Zusammenhänge lassen sich damit auf einen Blick erfassen. Dieser Tage legte das Statistische Bundesamt zum Beispiel Zahlen aus 2010 zur Armutsgefährdung in den EU-(und einigen Nicht-EU-)Staaten vor – eine Gelegenheit, mal das eine oder andere Werkzeug für das Erstellen interaktiver Karten jenseits von Google Fusion Tables zu testen. Angeschaut habe ich mir OpenHeatMap, CartoDB und Tableau Public.

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Die 1768er sind an allem Schuld!

Ich liebe das NDR-Zeitzeichen, das jeden Tag in einer Viertelstunde ein kleines Stück Geschichte erzählt. Heute liebe ich das NDR-Zeitzeichen ganz besonders – denn die 1.-April-Ausgabe ist eine herrliche Persiflage. Wir schreiben den 1. April 1788, und Madame D’Anne Willencourt begrüßt ihre Gäste in ihrem Talk-Salon in Versailles, darunter den Wirtschaftsminister ihrer Majestät, Comte Phillippe Bourbon de Rosleville und den berühmten Ökonomen Rien de la Sens. Zur allgemeinen Erheiterung der hochwohlgeborenen Runde ist auch ein gewisser Georges Danton eingeladen, der absurde Stichwörter wie Mitbestimmung, Gleichheit, Freiheit und Bürderlichkeit einwirft. Man parliert über die „Kuchenaffäre“, jene angebliche Äußerung Marie Antoinettes zum Hunger des Volkes, über die Alternativlosigkeit der Feudalwirtschaft, die Neiddebatte des Pöbels und ein von Comte Rosleville leicht überarbeitetes Traktat zur Armut (das zu dem Schluss kommt, dass es sie in ganz Frankreich überhaupt gar nicht gibt).

Die „68er“ wie Jean-Jacques Rousseau und Konsorten, so fasst Madame Willencourt am Ende zusammen, sind eh an allem Schuld. „Und nächste Woche lautet dann mein Thema: Dampfmaschinen und vollmechanische Webstühle – warum solch neumodischer Schnickschnack vollkommen überschätzt wird.“

Unbedingt hörenswert. Hier der Link zum Podcast bei iTunes.

Wie unsicher ist Frankfurt wirklich?

Frankfurt, Hauptstadt des Verbrechens? Ach, gäjnse mer fodd mit dene olle Glischees. Alle Jahre wieder, wenn das BKA die Kriminalstatistik vorlegt, tönen Medien landauf landab, dass Frankfurt am Main die gefährlichste Stadt Deutschlands sei. Das ist natürlich Unsinn – nicht nur, weil ich in dieser wunderbaren Stadt sehr gerne lebe, sondern vor allem, weil die Zahlen etwas anderes sagen. Lesen muss man sie halt. Aber wer will schon eine knackige Schlagzeile totrecherchieren? Weiterlesen →